
DAS GEHEIMNIS DER MEDITATION IN WENIGEN WORTEN
Wo finde ich das vollständige Wissen über Meditation?
Die wachsende Fülle an Unterrichtsmaterial und Angeboten in Form von Büchern, Kursen und Videos erschwert es den Suchenden immer mehr, die richtige Wahl für den persönlichen Weg zu finden. – Wenige Schulen und Lehren vermitteln das vollständige Wissen und wenige Gurus und Lehrer begleiten ihre Schüler und Schülerinnen im Unterricht und in ihrer Praxis in eine unabhängige und eigenständige Meisterschaft. – Wir sind in dieser Suche auf das eigene Urteilsvermögen, die eigene Intuition angewiesen, das auszuwählen, was uns fördert.
Meine Schule für Meditation soll dazu beitragen, geeignete Leitlinien dafür bereitzustellen.
Meine eigene Suche nach Quellen dieses Wissens hat mich zu zwei Richtungen oder Schulen geführt Marshall Govindan (Kriya Yoga) und Mantak Chia (Tao Yoga), die mir als lobenswerte Vorbilder geholfen haben, das möglichst vollständige Wissen über Yoga und Meditation aus Indien und China zu erschliessen, .
Meditation 1 korrekt verstanden, ist eine Erweiterung über das Denken hinaus, zu einer Befreiung des Bewusstseins von Gedanken, hin zu einem «Gedankenfreien Bewusstsein», zu einem «Reinen Bewusstsein».
Darüber hinaus ist unumgänglich, den eigenen Körper in einen optimalem Zustand zu bringen und zu erhalten, damit das «Ziel von Yoga und Meditation» erreicht werden kann: «die Evolution unseres Bewusstseins in einem gesunden Körper als souveräne Lebensform in der Materie».
In den meisten Anleitungen zur Meditation fehlt die Information, dass in der Meditation gleichzeitig mit der Aktivierung der Geisteskräfte die «Aktivierung der Lebensenergie unseres Körpers» erfolgen muss, wenn die Meditation zur Bewusstseinserweiterung und letztlich zur Erleuchtung beitragen soll. Ein grosser Anteil unserer Lebenskraft muss für diese Aufgabe auch im Alltag gesammelt werden, damit sie in der Meditation in vollem Masse eingesetzt werden kann, sonst verfehlt Meditation ihr eigentliches Ziel.
Eine vollständige Meditations-Praxis kultiviert deshalb auch unsere „Lebenskraft“ und die dahinter stehende „souveräne Bewusstseins-Energie“, die wir fälschlicherweise und ausschliesslich als grobstofflich biologische Sexualkraft betrachten und damit vernachlässigen.
Anders als die meisten westlichen Formen von „mentaler oder körperzentrierter Meditations-Praxis“ ermöglicht diese traditionelle und ursprünglich von den Siddha-Yogis aus Indien überlieferte Technik der Meditation eine spirituelle Vertiefung unseres Bewusstseins und die Transformation unserer Lebensweise.
„Kundalini“ in Indien als weibliche Schöpfungsenergie „Kundalini Shakti“ verehrt, ist die bei uns im Westen immer noch zu wenig beachtete, uns am Leben erhaltende „Lebensenergie“, die sowohl unseren Körper als auch unser Bewusstsein lenkt. – Die von mir weitergegebene Meditation der Goldenen Blüte ermöglicht uns, richtig verstanden und korrekt praktiziert, die in uns biologisch angelegte Lebensenergie in der von der Schöpfung vorgesehenen Weise zur Evolution und Höherentwicklung unseres Bewusstseins und der Erschaffung unseres Lichtkörpers zu nutzen. Sie finden die Beschreibungen dieses aus guten Gründen geheim gehaltenen Wissens als versteckte Hinweise in vielen Heiligen Schriften aller Kulturen.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch alle «Warnungen»,
auf «Seite 2» meines Handbuchs unter dem Titel «Meditation».
Dies ist in einfachen Worten das Grundkonzept dieser Webseite und meine Mission.
Seien Sie herzlich willkommen zum «Abenteuer Bewusstsein»
Die Meditationsmethode der Goldenen Blüte beruht auf zeitlosem Wissen.
«Das Geheimnis der Goldenen Blüte – The Secret of the Golden Flower».
Meditation der Goldenen Blüte – in 10 Schritten
1. Zur Ruhe kommen:
Sitze aufrecht, entspanne den Körper und beruhige den Atem.
2. Den Geist sammeln:
Lass die Gedanken kommen und gehen, ohne ihnen zu folgen.
3. Das Licht wenden:
Ziehe die nach aussen gerichtete Aufmerksamkeit nach innen zurück.
4. In der Mitte verweilen:
Ruhe im stillen Bewusstsein, ohne etwas erreichen zu wollen.
5. Das untere Dantian stärken:
Sammle die Aufmerksamkeit im Unterbauch und atme natürlich.
6. Das Licht kreisen lassen:
Führe (das Licht) der Aufmerksamkeit entlang der Wirbelsäule zum Scheitel hinauf.
7. Den Kreislauf schliessen:
Führe das Licht über Gesicht, Brust und Bauch wieder zum Unterbauch zurück.
8. Die Lebenskraft kultivieren:
Wiederhole den Kleinen Himmelskreislauf sanft, verbunden mit dem natürlichen Atem.
9. Die Goldene Blüte entfalten:
Lass Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen und klares Bewusstsein erscheint.
10. In der Mitte ruhen:
Sammle die Lebenskraft im unteren Dantian und bewahre die innere Stille im Alltag.
Grundlagen meiner Meditationspraxis
Meine Synthese beruht auf jahrzehntelanger Beschäftigung mit unterschiedlichen Meditations- und Weisheitstraditionen. Zwei Lehrsysteme haben mich durch ihre umfassende Praxis besonders überzeugt: «Kriya Yoga» von Marshall Govindan und «Tao Yoga» von Mantak Chia.
Aus diesen Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit weiteren Traditionen habe ich Kriterien für eine vollständige und wirksame Meditation zusammengestellt. Mein Anliegen ist es, die wesentlichen Elemente einer ganzheitlichen Praxis verständlich und selbstständig anwendbar zu vermitteln – ohne Geheimlehren und ohne persönliche Abhängigkeit von einem Lehrer.
Das Ziel ist die Transformation des Bewusstseins hin zu innerer Stille, unmittelbarer Erkenntnis und einer ganzheitlichen Sicht des Daseins.
Die 7 Kriterien einer vollständigen und wirksamen Meditation
1. Geistige Haltung
Christus- und Buddha-Bewusstsein, Einheit der Schöpfung, Gewaltfreiheit, Goldene Regel und edle Gesinnung.
2. Heilung
Den Healing Code gemäss Anleitung anwenden, um die innere Ausrichtung auf Heilung und Transformation zu unterstützen.
3. Augenstellung – das dritte Auge
Die Aufmerksamkeit auf den Punkt zwischen den Augenbrauen richten. Die Augenlider bleiben halb geöffnet oder geschlossen, solange Wachheit und Konzentration erhalten bleiben.
4. Mantra Ham-Sa
Den Atem mit dem Mantra verbinden, den Atemfluss beruhigen und die Gedanken zur Ruhe kommen lassen.
5. Microcosmic Orbit – Kleiner Himmelskreislauf
Die Lebensenergie entlang der Wirbelsäule vom Beckenboden zur Krone und über Stirn, Nabel und Bauchraum zurückführen. Die Zunge liegt am Gaumen und schliesst den energetischen Kreislauf. Eine kurze Sequenz des Feueratems kann die Zirkulation anregen.
6. Atemrhythmisierung
Atem und Herzschlag über die Wahrnehmung des Pulses harmonisieren. Ein gleichmässiger Rhythmus aus Einatmen, Atemhalten, Ausatmen und erneutem Atemhalten vertieft die Ruhe.
7. Ziel: Reines Bewusstsein
Die Identifikation mit Gedanken und mentalen Inhalten überwinden und in die unmittelbare Erfahrung reinen, gedankenfreien Bewusstseins eintreten.
Diese sieben Kriterien verbinden geistige Ausrichtung, Heilung, Konzentration,
Atemregulation und Energiearbeit zu einer ganzheitlichen Meditationspraxis.
Sie vereinen wesentliche Elemente des «Kriya Yoga», des «Tao Yoga» und
weiterer Weisheitstraditionen mit dem Ziel einer tiefgreifenden
Transformation von Körper und Bewusstsein.
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«Vorwort – Eine kurze Geschichte der Meditation»
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INHALT
- Schon das Wort „Meditation“ (Lateinisch: „meditātiō“ übersetzt auf Deutsch = „Nachdenken“, „Überlegen“ oder „Vorbereitung“, ist bei einer genaueren Betrachtung irreführend:
Meditation ist weder „Kontemplation“ (Nachsinnen über ein Wort, ein Thema oder eine Vorstellung) noch „Konzentration“.
Es gibt auch nur vier Länder (Indien, China, Tibet und Japan) die eine eigenständige Meditations-Kultur hervorgebracht haben und davon benutzen nur drei Sprachen, (Indien, China und Japan) ein eigenständiges Wort für Meditation und sie verwenden dasselbe Wort in ihrer Sprache: „Dhyana“, „Chan“ und „Zen“.
Vietnam verwendet dasselbe mit „Thien“. Tibet hat sich entschieden das Sanskrit-Wort „Dhyana“ in seiner Wortbedeutung in zwei verschiedene Worte zu übersetzen: „Samten“ für eine schrittweise Erleuchtung, den Prozess der Meditation (Indien) und „Gom“ für eine plötzliche Erleuchtung, (China) den Zustand, das Resultat der Meditation.
Dhyana (auch „Djana“ oder im Pali Kanon Jhāna geschrieben) ist der altindische Sanskrit-Begriff für Meditation und bedeutet sinngemäß „meditative Vertiefung“ oder „Versenkung“. Der Versuch,
dieses Wort zu übersetzen muss scheitern, weil es dafür keine Worte in unseren Sprachen gibt, weshalb ich weiterhin das bekannte Wort Meditation dafür verwende. ↩︎