LICHTKÖRPER

DIE GESTALTUNG DES FEINSTOFFLICHEN LICHTKÖRPERS

»SELBSTERINNERN UND TRANSFORMATION DES LEIDENS«

Die dritte Dringlichkeit der spirituellen Arbeit ist die Erschaffung eines unvergänglichen feinstofflichen Körpers. 

Selbsterinnern – Die Magie des Wunderbaren© ist der deutsche Buchtitel eines Werks, welches Robert Earl Burton unter dem amerikanischen Original Titel Self-Remembering – „The Psychology of Man’s Possible Evolution“ © 1995 geschrieben und veröffentlicht hat, auch diese Seite bezieht sich auf seine ungewöhnliche Publikation. Die wenigen von mir vorgenommenen kleinen Änderungen und Ergänzungen im Text zur besseren Verständlichkeit nicht speziell gekennzeichnet. (Alle Rechte zu den Zitaten gehören den Autoren.©)

Auf dieser Webseite verweise ich auf den schwierigsten Teil der drei Dringlichkeiten spiritueller Arbeit: Die Gestaltung des  feinstofflichen Lichtkörpers aus seiner noch unentwickelten Form. Die folgende Zitatensammlung verweist auf die vielen Techniken und Methoden, die im Laufe der Zeit von den Mystikern und Erleuchteten der ganzen Welt erarbeitet und weitergegeben wurden. Sie geben damit ihre persönliche Antwort auf die wichtigste Frage der Menschheit, die Frage der Unsterblichkeit.

Die drei wesentlichen Dringlichkeiten der spirituellen Arbeit zusammengefasst in einer konzentrierter Überschrift:

»Selbsterinnern«»Leiden transformieren« – »Den Feinstofflichen Lichtkörper erschaffen «

Lesen Sie zu ‚Selbsterinnern‘ »Vergebung« von Gary Renard  und  zu ‚Leiden Transformieren‘ »Jetzt« von Eckart Tolle

                                                                                                     

Es ist der verborgene Sinn unseres Körpers, eine unsterbliche Seele zu erschaffen. Die Seele ist nicht sterblich.
Die Seele wächst heran und erschafft sich selbst indem sie sich durch Gegenwärtigsein mehr und mehr hinzufügt.

Unsere Seele ist aus einem unvergänglichen Stoff gemacht, dieser Stoff ist eine molekulare Substanz. Wir müssen dieses Gefäss hier benützen, um einen astralen Körper zu schaffen. Der Tod nimmt uns alles, ausser den Momenten des Gegenwärtigseins. Das einzige was den Tod verhindert ist das Selbsterinnern. Unsere Momente des Selbsterinnerns sind niemals verloren.

Nichts sollte mehr Zeit in Anspruch nehmen, als das Erschaffen eines Astralkörpers. Während wir erwachen werden wir denen dankbar, die einen Astralkörper erschaffen haben, denn bewusste Wesen leben nicht durch die anderen, sondern für sie. Jeder muss seinen eigenen Astralkörper erschaffen. Man hat zu arbeiten um eine Seele zu erschaffen. Ihr müsst Euch dem Erwachen vollständig verschreiben. Ohne diese Verbindlichkeit ist es nicht möglich zu erwachen. Selbsterinnern verbindet uns mit dem subtilen höchsten Bewusstsein.

Wir müssen uns beeilen, vor unserem Tod soviel Bewusstsein als irgend möglich anzusammeln, denn dieses ist unser. Dieses Bewusstseins-Kontinuum ist das was wir mitnehmen können, wenn unser Körper stirbt. Alles was man mitnehmen kann, ist das Selbst, nichts entkommt dem Tod ausser das Bewusstsein. Der Mensch ist die einzige Kreatur, die das Gewaltige des Vergessens versteht. Die Gegenwart ist das Einzige was uns wahrhaft gehört.

Glücklich der Mensch, der früh erkennt, dass Gegenwärtigsein sein einziger Besitz ist. Schliesslich wenn man genügend Momente von Selbsterinnern gesammelt hat, wird der astrale Körper in eins verschmelzen. Wir können einen unsterblichen astralen Körper erschaffen. Es ist ein Mysterium des Absoluten. Durch Selbsterinnern kann der Mensch die Natur übertreffen und dem Tod entkommen. Die Ewigkeit ist unser, sobald wir gegenwärtig sind. Es gibt weder Zeit noch Tod wenn wir sind.

Zeit existiert nicht für die höheren Zentren, dies ist die Bedeutung des Worts ‚Unsterblichkeit‘. Die Zeit löscht alle physischen Phänomenen aus. Und doch ist das Erinnern des eigenen Selbst so machtvoll, dass es die Zeit auslöscht. Man wird die vierte Dimension und ist jenseits der Zeit. Selbsterinnern schafft einen zeitlosen Zustand, einen astralen Körper.

Das Kreuz symbolisiert den Menschen in der Zeit. Der Mensch wird durch die Vertikale verkörpert, die Zeit hingegen durch die Horizontale. Der Mensch entkommt der Zeit indem er Leiden transformiert. Selbsterinnern ist Transformation von Leiden, der Versuch, angesichts negativer Umstände bewusster, absichtlicher, gegenwärtiger zu sein, und die negativen Gefühle nicht auszudrücken. Nehmen wir das Leiden an, so entkommen wir ihm. Leiden wurde nicht geschaffen, um uns mit ihm zu identifizieren, sondern es zu verändern. Wenn wir das Leiden loslassen entkommen wir ihm. Jedes Mal wenn man Negativität transformiert, überwindet man die Zeit, denn man betritt das zeitlose Reich höherer Zentren die unsterblich sind. Wir sind Menschen, die das Privileg erhalten haben, die Zeit zu überwinden. Man muss Wege finden, die Gegenwart zu ergreifen und fortzusetzen.

Das Ziel ist, Leiden in einen astralen Körper zu verwandeln. Sich dieser Reibung des Leidens zu widersetzen ist mechanisch, sie zu verwandeln göttlich. Unter Druck kann man bitter werden, doch das darf man sich nicht gestatten. Der einzige Weg dem zu entkommen, ist die Verwandlung der Seinsstufe, indem man sich nicht identifiziert. Erwachen besteht weitgehend darin, dass wir Reibung ohne Identifikation zu ertragen lernen. Schweres Leid kann nur dadurch gemildert werden, dass wir es annehmen. Wahrer Schmerz ist kein negatives Gefühl, wenn man ihn beherrscht und still erträgt.

Wollen wir eine Seele erschaffen, so müssen wir mehr tun als menschenmöglich, und durch Selbsterinnern das Spektrum des emotionalen Zentrums transzendieren. Die einzige Möglichkeit, mehr zu tun ist gegenwärtig zu sein und dem Leben zu dienen. Wir müssen nach dem scheinbar Unerreichbaren streben, denn dort ist es, wo die Wirklichkeit wohnt, und nur Verzweiflung kann die höchsten Mauern erklimmen. Wir können das Leiden transformieren und unser Leben dadurch göttlich machen.

Unsere erste Geburt ist mechanisch, die zweite bewusst. Durch geteilte Aufmerksamkeit werden wir zum zweiten Mal geboren. Erwachen ist einfach. Teilen wir unsere Aufmerksamkeit durch Selbsterinnern, dann ist unsere Seele zugegen. Geteilte Aufmerksamkeit bedeutet, sich zugleich seines Selbst’s und dessen, was man anschaut, gewahr zu sein.

Erwachen führt jenseits allen Hoffens. Man erhält mehr, als man wünscht, sofern der Wunsch ist, gegenwärtig zu sein und einen unsterblichen astralen Körper zu erschaffen. Selbsterinnern wird immer unsere höchste Möglichkeit sein.

Erwachen ist ein emotionaler Prozess, und Reibung muss emotional sein. Das Leiden muss wirklich sein, weil wir einen wirklichen Zustand erreichen wollen. Und hört die Reibung auf, dann hört Selbsterinnern auf. Dieser Widerstand mag uns solange als Fluch erscheinen, bis wir den grossen Gedanken hinter all dem verstehen. Dieser Gedanke ist Unsterblichkeit. Der himmlische Einfluss steht uns zur Seite und sein Ziel ist es, uns unsterblich zu machen. Was liesse sich damit vergleichen?

Gegenwärtigsein führt zur Kristallisation eines Astralkörpers, zum Bilden einer unsterblichen Seele. Wenn wir richtig kristallisieren ist der Tod eine Illusion. Selbsterinnern erschafft einen Körper, dem die Zeit nichts anhaben kann. Man kann alles haben , wenn man mit der Gegenwart zufrieden ist. Es gibt nichts Erregenderes. Die Gegenwart ist ewig und die Ewigkeit ist unser, sobald wir gegenwärtig sind. Das subtile höchste Bewusstsein bildet mit seiner Anziehungskraft einen feinstofflichen unsterblichen Lichtkörper. Selbsterinnern ist der ewige Jungbrunnen. Es gibt weder Zeit noch Tod, wenn Du bist.

Worte sind nicht die Antwort, die Antwort ist ein Zustand.

Robert E. Burton  Selbsterinnern – Die Magie des Wunderbaren®

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In der Schrift „Das Geheimnis der Goldenen Blüte“ (Ausgabe von Richard Wilhelm/C.G. Jung) heisst es:

„Der Urgeist hat, während der Leib ins Dasein tritt (bei der Geburt) noch keinen Embryo gebildet, in dem er sich verleiblichen könnte. So kristallisiert er sich im Unpolaren freien Einen!“

„Beim Fall ins Leben dann (bei der Geburt), beim ersten Schrei, folgt das unterscheidende Bewusstsein dem ersten Atemzug, breitet sich mit der Lebensluft im Leibe des Neugeborenen aus und macht ihn zu seiner Wohnstatt. Im Herzen nimmt der unterscheidende bewusste Geist Wohnsitz und ist von nun an Herrscher. Der Urgeist verliert seinen Thron, solange das unterscheidende Bewusstsein an der Macht ist.“

„Der Urgeist liebt die Stille, während der bewusste Geist, (das unterscheidende Bewusstsein) Bewegung sucht. Er lässt sich dabei von Affekten und Wünschen treiben. Bei diesem Raubbau bei Tag und Nacht verbraucht er so den Ursamen, versiegt der Quell des Lebens. Und es kommt die Zeit, da die Lebenskraft des Urgeistes erschöpft ist und das Bewusstsein seine Wohnstatt (den Leib) verlässt.“

„Will einer den Urgeist erhalten und bewahren, so kann er dies nur, wenn er seinen bewussten Geist in Zucht und Zaum nimmt. Solche Beherrschung kann verwirklicht werden durch Kreisen (die Umkehr) des Lichtes.“

In der deutschen Neuübersetzung von „Das Geheimnis der Goldenen Blüte“ (Ausgabe von Thomas Cleary) steht:

„Aus der Sicht des Universums sind die Menschen nur Eintagsfliegen. Aber aus der Sicht des Weges ist selbst das Universum nichts weiter als eine vorübergehende Spiegelung. Nur die wahre Essenz des ursprünglichen Geistes befindet sich über allem und vermag die anfängliche Gliederung der Dinge zu transzendieren.“

„Vitalität und Energie erschöpfen sich mit der Zeit, so auch das Universum selbst. Der ursprüngliche Geist hingegen bleibt unverändert. Das ist das Unendliche. Die Manifestation des ganzen Universums ist vollständig daraus entstanden. Lernende müssen lediglich den ursprünglichen Geist bewahren, dann leben sie auf transzendente Weise jenseits von Yin und Yang. Sie befinden sich dann nicht innerhalb der drei Daseinsebenen.“

„Das ist möglich allein durch das Sehen der Essenz. Das wird auch das »ursprüngliche Gesicht« genannt.“

„Besonders wundervoll wird es, wenn das Licht zu einem spirituellen Körper kristallisiert, dadurch allmählich bewusst zu wirken beginnt und anfängt aktiv zu werden. Das ist das Geheimnis, das seit Tausenden von Epochen nicht übermittelt wurde.

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»DEN FEINSTOFFLICHEN LICHTKÖRPER ERSCHAFFEN«

Mit anderen Worten: wir müssen uns unseren Geistleib, den unvergänglichen Seelenkörper, unseren Auferstehungsleib, selbst gestalten. Wir müssen diese Erfahrung suchen, die Antwort auf die Frage der Unsterblichkeit ist ein Zustand.

Der Mensch als Ebenbild seines Schöpfers, hat als einziges Lebewesen die absolute Freiheit, diese schwere Aufgabe wahrzunehmen oder abzulehnen. Selbsterinnern ist eine höchst effektive spirituelle Methode der Selbsttransformation. Sie dient der Gestaltung eines feinstofflichen Lichtkörpers, Robert E. Burton nennt ihn Astralleib. Diese Denkbewegung mit ihren drei wesentlichen Dringlichkeiten ist in allen Traditionen weitergegeben und gelehrt worden.

Ich gebe diese Methode in meinem »Lehrgang« als eine der wenigen mentalen Techniken weiter, sich über den Intellekt direkt mit dem Bewusstsein zu verbinden.
Peter Todesco
petertodesco@icloud.com

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